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Wieder erzählt Peter Stamm meisterhaft von der Liebesunfähigkeit und dem brennenden Verlangen nach dem großen Gefühl. An einem Tag wie diesem ändert Andreas sein Leben. Ihn packt eine Sehnsucht, die zwischen Heimweh und Fernweh nicht mehr unterscheidet. Er wirft alles hin, verkauft seine Wohnung, kündigt seine Stelle und fährt an den Ort seiner Jugend zu der Frau, die er einmal geliebt hat. Er hofft auf ein Wunder, darauf, dass alles neu beginnt. Man fühlt sich wie gefangen in dieser stillen Welt, in der sich selbst die Dramen der Leidenschaft so geräuschlos ereignen, als läge überall dichter Schnee. Ulrich Greiner, DIE ZEIT, über die Romane Peter Stamms |
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