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Sándor Márai, 1900 in Kassa (damals Ungarn)
geboren, war ein Leben lang unterwegs. 1948 emigrierte er endgültig
aus Ungarn und ließ sich schließlich in den USA nieder. Er
starb 1989 in San Diego. Als Erzähler, Essayist und Dramatiker gehört
er zu den bedeutendsten Vertretern der bürgerlichen ungarischen Literatur
des 20. Jahrhunderts. Zeit seines Lebens führte er Tagebuch, als
Chronist eines unruhigen Emigrantenlebens. Bei der jetzigen Wiederentdeckung
seiner Werke nehmen die Aufzeichnungen der letzten Lebensjahre einen bedeutenden
Rang ein. Sie sind das bewegende Resumée eines Menschen am Ende
seines Lebens, der nach dem Tod seiner über alles geliebten Frau
in den Freitod geht
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