Yannick Haenel:
Das Schweigen des Jan Karski

Roman
Übersetzung Claudia Steinitz
leicht gekürzte Lesung
Sprecher Christian Brückner

4 CDs, Gesamtlänge 324 min.

€ 24,99 (D) 24,99 (A) SFr 40,90
ISBN 978−3−941004−22−1

 




Der Mann, der den Holocaust stoppen wollte.

Zweimal wurde Jan Karski ins Warschauer Ghetto eingeschleust. Er sollte als Kurier des polnischen Widerstands der Welt von dem Mord an den Juden berichten. Mit diesem Auftrag reiste er nach England und Amerika, traf sogar Präsident Roosevelt. Die polnische Exilregierung forderte die Alliierten zum Handeln auf. Doch es passierte nichts. Warum nicht?

„Ein Buch wie ein Spiegelschrank mit drei Bildern. Die Konstruktion ist gewagt für ein literarisches Werk − die beiden ersten Teile sind dokumentarisch, erst der erfundene − oder nachempfundene − dritte Teil verleiht ihm seinen eigenen Charakter und löste prompt einen Skandal aus.”
Der Spiegel

In seinem ungewöhnlich konstruierten, in Frankreich heftig umstrittenen Roman mischt der Autor Erinnerung, Geschichte und Fiktion.

Yannick Haenel, geboren 1967, lebt in Paris. Er leitet die Zeitschrift „Ligne de risque”, die er mit anderen Autoren gründete. 2008/09 war er Stipendiat in der Villa Medici in Rom, wo „Jan Karski” entstand. „Jan Karski” stand in Frankreich viele Wochen lang auf der Bestsellerliste und wird in 15 Sprachen übersetzt. Yannick Haenel wurde für den Roman mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Prix FNAC und dem Prix Interallíe.