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Charles Ferdinand Ramuz :
Die große Angst in den Bergen


Roman

Ungekürzte Lesung
Sprecher: Christian Brückner
Übersetzung von Hanno Helbling.

4 CDs, 323 min.
€ 24,95 [D] / € 24,95 [A] / SFr 44,90
ISBN 978-3-941004-05-4







„WIR LIEBEN DIE WELT, ABER DIE WELT LIEBT UNS NICHT, DAS IST DIE GROßE TRAGÖDIE.“
RAMUZ

Ein Thriller elementaren Grauens.

Nur den Alten im Dorf steht die Katastrophe von einst noch lebhaft vor Augen. Sie warnen. Der Bürgermeister aber hat die Jungen auf seiner Seite, und so beschließt die Gemeindeversammlung, die hochgelegene Weide endlich wieder gewinnbringend zu nutzen. Nach der Schneeschmelze ziehen sieben Sennen nach Sassenaire hinauf. Doch schon bahnt sich Unheil an: Eine Seuche bricht aus, die Sennen sind zu strikter Quarantäne gezwungen, einer nach dem andern erliegt der Angst oder verfällt dem Wahnsinn.

Charles Ferdinand Ramuz (1878-1947) gilt als bedeutendster Vertreter der Schweizer Literatur in französischer Sprache. Bekannt wurde er durch seinen Roman “Die große Angst in den Bergen” (1926) und durch seine Zusammenarbeit mit Igor Strawinsky. Zu seinen wichtigsten Werken zählen “Aline”, “Die Geschichte vom Soldaten”, “Farinet” und “Derborence”.

Es ist beeindruckend, dieses Denken, eigentümlich, außerhalb der Konvention, gigantisch egozentrisch und durch seine verquere Unangepaßtheit seltsam aktuell. Als hätten wir auf einen wie ihn gewartet, jemanden, dessen Gedanken wir nicht schon während des Lesens locker mitsprechen können. Zuweilen ist Ramuz dann tatsächlich ein hellsichtiger Prophet, und handkehrum, im nächsten Satz vielleicht, wirkt er wie jemand aus sehr fernen Zeiten.» Die Zeit