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Wieder denkt DeLillo über die moderne
Welt in einer Sprache und in Bildern nach, wie es hintergründiger
kein zeitgenössischer Schriftsteller könnte.
San Francisco Chronicle
Es ist ein New York Roman, der irgendwann genauso klassisch werden könnte
wie „Manhattan Transfer“, der seine Zeit genauso gut abbildet
wie „
Fegefeuer der Eitelkeiten“ oder „American Psycho“ die
ihre. Wer später
einmal etwas wissen will über den Hyperkapitalismus des ausgehenden
20.
Jahrhunderts, wird dieses Buch lesen.
Thomas Steiner, Badische Zeitung New York an einem Tag im April 2000. Eric Packer, erfolgreicher und steinreicher Vermögensverwalter, fährt in seiner weißen Stretchlimousine durch die Stadt. Er hat, wie meistens, nicht geschlafen, das Leben langweilt ihn, er will zum Frisör. Auf der Fahrt durch Manhattan steckt er ständig im Stau: der Präsident ist in der Stadt, der Beerdigungszug eines Rappers verstopft die Straßen, Globalisierungsgegner werden gewalttätig und liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei. Weltweit wackeln die Kurse, geraten die Finanzmärkte ins Trudeln. Auch Eric Packers Leben gerät ins Trudeln... Die Geschichte eines Tages im Leben des Finanzjongleurs Eric Packer als Allegorie auf die zerrstörerische Kraft des Kapitalismus. |
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