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"ES WÄREN SEINE WERKE, DIE ICH AUF EINE REISE ZU EINEM ANDEREN PLANETEN MITNEHMEN WÜRDE." Mit 29 Jahren schrieb Cechov den Monolog eines Gelehrten, der weiß, daß er bald sterben muß. "Professor Nikolaj Stepanovic Soundso, Geheimrat und Ritter. Der Träger dieses Namens, das heißt ich, bin ein Mensch von zweiundsechzig Jahren mit kahlem Kopf und einem unheilbaren tic. So strahlend und schön mein Name, so glanzlos und häßlich bin ich selbst. " Cechov verblüfft auch heute mit seinem diagnostischen Blick auf das weite Land der Seele. Im Mittelpunkt steht der Mensch, der sich plagt, posiert, betrügt, sich und anderen etwas vormacht und letztlich scheitert. Cechov ist so groß, so vielseitig, ...wir können nur auf ihn blicken und seiner sanften Stimme lauschen, in der die Musik der Barmherzigkeit und der Wahrheit klingt. "Wie kaum ein anderer hat Anton Cechov auf den Pulsschlag des modernen Lebens gehorcht, sein literarisches Werk ist für das 20. Jahrhundert wegweisend geworden." Neue Zürcher Zeitung "Eine langweilige Geschichte'? Sicherlich nicht - "diese kleinen Romane sind ganz schön große Werke."
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